Hand aufs Herz! Wie buchen Sie selbst am liebsten?

Auch wenn die Touristiker unter uns sich wünschen, dass Gäste am besten zu 100% auf den Portalen der Kommunen und Kooperationen buchen: die Realität sieht völlig anders aus.

Nach der aktuellen Studie des deutschen Wanderverbands (Mai 2010) spielen Portale beim Buchungsverhalten der Gäste sogar eine ziemlich untergeordnete Rolle.

Woran kann das liegen?

Unsere Analysen der vergangenen Jahre zeigen ganz deutlich: Umso "schöner" die Darstellung der Gastgeber, umso mehr Kontakte werden über das verwendete Informations- und Reservierungssystem generiert.

Was wiederum einleuchtend ist: Denn auf Portalen mit schlechter Gastgeberdarstellung (kleine Bilder, wenig Informationen, keine Infos über Infrastruktur am Ort abrufbar etc.) werden ausschließlich Erstinformationen abgerufen. Nicht mehr und nicht weniger. Und: Wer kauft schon die Katze im Sack und bucht online, ohne zu wissen, wie es beim jeweiligen Gastgeber wirklich aussieht?

Passt der gefundene Gastgeber ins Budget des Surfers und hat der Gastgeber die benötigten Zimmer im gewünschten Zeitraum frei, führt der nächste, logische Schritt fast immer auf die Website des auserwählten Gastgebers, wo dann ggf. auch direkt gebucht wird.

"Schönere" Buchungssysteme produzieren mehr Buchungen!

Zu dieser provokanten These stehen wir. Und diese These war die Grundlage der kompletten Neuentwicklung unseres GIS in den Jahren 2009 und 2010.

Der Fokus der Neuentwicklung lag darauf, den Gastgeber möglichst umfassend, optisch anspruchsvoll und reich bebildert darzustellen. Denn nur wenn es gelingt, die Gastgeberdarstellung so zu perfektionieren, dass alle Fragen zum jeweiligen Gastgeber beanwortet werden, erfolgt die Buchung in Ihrem Portal.

Gelingt das Ihrem Buchungssystem? Falls nicht, sollten Sie sich intensiv mit GIS beschäftigen.

Rufen Sie uns an. Wir stellen Ihnen die Flexibilität und das Leistungsspektrum von GIS gerne vor.

Gilt das für alle Formen der Reisebuchung?

Nein. Obige Argumentation beschreibt die Situation im ländlich geprägten Ferientourimus im deutschsprachigen Bereich.

Sprechen wir über Städtetourismus, Geschäftsreisen oder auch Pauschalreisen (vornehmlich ins Ausland und in Verbindung mit Flugreisen), sieht die Welt oder besser gesagt, das Informations- und Buchungsverhalten völlig anders aus.

Sonja Sommer: "Im Tourismus hat Internet den Printbereich überholt. Zumindest in Sachen Neukundengewinnung. Was wiederum eine Umschichtung der Budgets verlangt. Auf Betriebsebene, wie auch auf Orts-, Regional- bzw. Kooperationsebene."

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